STACBOND Szenarien | Edifício Estação: Nicht alles Neue beginnt bei null

21. Mai 2026 Architektur Nachrichten

Neben dem Bahnhof von Aveiro, wo über viele Jahre industrielle Aktivität das Umfeld geprägt hat, entsteht heute eine neue Architektur, die ihrer Vergangenheit nicht den Rücken kehrt.

Edifício Estação, entworfen von Sónia Cruz Arquitectura und Rui Vieira Oliveira Arquitecto, verwandelt ein ehemaliges Industriegelände in ein neues Wohn- und Geschäftshaus, in dem die Erinnerung an den Ort weiterhin Teil des Projekts bleibt.

Denn es geht nicht immer darum, bei null anzufangen. Manchmal ist die beste Architektur diejenige, die es versteht, auf dem aufzubauen, was bereits da war.


Ein neues Gebäude mit einer Geschichte dahinter

Bevor dieses Grundstück zu einem neuen städtischen Baustein wurde, befanden sich hier zwei ehemalige Industriehallen aus dem frühen 20. Jahrhundert, in einem Gebiet, das historisch eng mit der Entwicklung der Eisenbahn und dem industriellen Wachstum Aveiros verbunden war.

Mit ihrer charakteristischen Architektursprache waren diese Gebäude Teil der Identität dieses Viertels und einer Zeit, in der die Stadt eine ganz andere Beziehung zu diesem Umfeld hatte.

Der Eingriff hätte sich auch für einen vollständigen Abriss entscheiden können.

Doch das Projekt wählte einen anderen Weg: die ursprünglichen Fassaden zu erhalten und in den Neubau zu integrieren, sodass das Gebäude einen Teil dieser Erinnerung bewahren und weiterhin etwas über den Ort erzählen kann, an dem es steht.

Eine Entscheidung, die architektonischen, aber auch städtebaulichen Mehrwert schafft.

Denn manchmal bedeutet Erhalten nicht, zurückzublicken. Es bedeutet, besser zu bauen.

Fotografie: Ivo Tavares Studio

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Eine neue Hülle für einen neuen Abschnitt

Auf dieser historischen Grundlage entwickelt sich heute eine zeitgenössische Architektur, die dem Gebäude ein völlig neues Erscheinungsbild verleiht.

Die obere Fassade, geprägt durch ihren vertikalen Rhythmus, die Tiefe ihrer Ebenen und das wechselnde Spiel von Licht und Schatten, schafft eine dynamische Gebäudehülle, die die Wahrnehmung des Gebäudes im Laufe des Tages verändert.

Aus manchen Blickwinkeln wirkt die neue Hülle leicht und fast wandelbar.

Aus anderen erzeugt sie eine starke und klar definierte Präsenz im Straßenraum.

Der Kontrast zwischen dem historischen Sockel und der neuen zeitgenössischen Fassade ist genau eines der spannendsten Elemente des Projekts: zwei unterschiedliche Epochen, die sich eine gemeinsame Architektur teilen.

Bei Eingriffen dieser Art ist die Gebäudehülle nicht nur eine ästhetische Frage. Sie spielt auch eine entscheidende Rolle für Design, Langlebigkeit und technische Leistungsfähigkeit des Gebäudes, insbesondere wenn es um Lösungen für hinterlüftete Fassaden geht.


Die Stadt erneuern, ohne ihre Identität auszulöschen

Das Projekt schafft ein gemischt genutztes Gebäude mit:

  • 4 Gewerbe- und Dienstleistungsflächen im Erdgeschoss
  • 15 Wohneinheiten in den oberen Etagen
  • Gemeinschaftsparkplätzen im Untergeschoss

Das Gebäude steht für ein Verständnis von Stadterneuerung, bei dem sich die Stadt nicht durch Brüche, sondern durch Weiterentwicklung neu erfindet.

Ein Eingriff, der einen Teil des Charakters des Ortes bewahrt und ihn an neue Formen des Wohnens anpasst, während die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart erhalten bleibt.

Denn auch Architektur kann verändern, ohne auszulöschen.


STACBOND als Teil der neuen architektonischen Gebäudehülle

In dieser neuen Interpretation des Gebäudes ist STACBOND Teil der zeitgenössischen Gebäudehülle, die das Erscheinungsbild des Ensembles neu definiert.

Mit der Oberfläche STB-406/Bronze Metallic und einem FR-Kern begleitet die Lösung ein Konzept, bei dem die neue Fassade Leichtigkeit, Präzision und eine zeitgemäße Ästhetik einbringt und sich in ein Projekt integriert, das industrielle Erinnerung mit neuer Wohnarchitektur verbindet.

Als Teil einer Lösung aus Aluminium-Verbundplatten für die Architektur trägt STACBOND zu einer Gebäudehülle bei, die nicht nur technisch überzeugt, sondern auch zur architektonischen Ausdruckskraft des Gebäudes und seiner Beziehung zur Umgebung beiträgt.


Technische Daten

  • Projekt: Edifício Estação
  • Standort: Aveiro, Portugal
  • Architektur: Sónia Cruz Arquitectura + Rui Vieira Oliveira Arquitecto
  • Fotografie: Ivo Tavares Studio
  • STACBOND Oberfläche: STB-406/Bronze Metallic
  • Kern: FR
  • Nutzung: Wohnen + Gewerbe / Dienstleistungen

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